Aus dem Rathaus: Bürgerversammlung liefert viele Ideen für Thonbergs neue Mitte

Meldung vom 21.10.2021

Nach dem Abriss des Gebäudes auf dem Anwesen Kanzleistraße 2 in Thonberg bietet die neugeschaffene Freifläche vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Erster Bürgermeister Jörg Neubauer lud daher alle Thonberger Bürgerinnen und Bürger zur Bürgerversammlung ein, um gemeinsam über die zukünftige Nutzung des fast 1500 Quadratmeter großen Grundstücks zu sprechen.

Nachdem ein persönliches Treffen aufgrund der Corona-Pandemie bisher nicht möglich war, freute sich Bürgermeister Neubauer, die 57 Interessierten nun im Thonberger Bürgerhaus begrüßen zu dürfen, da es ihm von Beginn an ein großes Anliegen war, die Bürger in die geplante Neugestaltung einzubeziehen. Diese wurden anschließend vom Geschäftsführenden Beamten der Gemeinde Weißenbrunn, Markus Wagner, in die allgemeine Thematik eingeführt und erhielten einen konkreten Einblick in die bisher durchgeführten Maßnahmen. Durch den Einsatz des Bauhofes, der in Eigenregie die vollständige Entkernung des Gebäudes übernahm, die von der Gemeinde eigenhändig durchgeführte Ausschreibung für den Abriss der Gewerke und die Mitarbeit des gemeindlichen Wasserwartes beim Rückbau des Hausanschlusses, war es der Gemeindeverwaltung gelungen, die veranschlagten Gesamtkosten für die Schaffung der Freifläche um fast zwei Drittel zu senken.  

Der letzte Tagesordnungspunkt beinhaltete die gemeinsame Ideensammlung der anwesenden Bürger. Durch die hohe Anzahl an Besuchern entstand eine rege Diskussion, die von Bürgermeister Jörg Neubauer geleitet wurde und zu jeder Zeit äußerst sachlich verlief. Das Gemeindeoberhaupt ging natürlich auch auf die Fragen der Anwesenden ein und machte nochmals deutlich, dass die Gemeinde Weißenbrunn kein eigenes Interesse an der freien Fläche in der Ortsmitte hat, sondern mit diesem Projekt einen Mehrwert für die Thonberger Bürger schaffen möchte.

Der gebürtige Thonberger Alfred Lux sprach mit seiner Wortmeldung den vielen Anwesenden aus dem Herzen. Seiner Meinung nach sollte man die zentral gelegene Fläche zu einem Dorfplatz umgestalten und so ein Zentrum für verschiedenste Veranstaltung schaffen, das auch das ganze Jahr über genügend Sitzmöglichkeiten zum Verweilen bietet. Selbstverständlich weiß auch er um die Parkplatznot in Thonberg und spricht sich dafür aus, einige Parkplätze in das Areal zu integrieren. Die komplette Freifläche lediglich für die Schaffung von PKW-Stellplätzen zu nutzen sei für ihn jedoch keine Alternative – die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten sind seiner Meinung eine historische Chance für zukünftige Ortsgestaltung Thonbergs.

Darauf folgten viele weitere Wortmeldungen, Anregungen und Vorschläge, die aber im Großen und Ganzen eines verdeutlichten: die Thonberger sehnen sich nach einem Dorfmittelpunkt, der einen Treffpunkt für Klein und Groß, für Jung und Alt, für Zugezogene und Alteingesessene bilden soll. Bei der möglichen Gestaltung eines solchen Dorfplatzes stießen vor allem auch die Themen Dorfbrunnen und das Pflanzen einer Dorflinde auf viel Zuspruch. 

Erster Bürgermeister Jörg Neubauer dankte den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern für deren vielseitige Anregungen. Dass die Gemeindeverwaltung mit dem Kauf des Anwesens und dem bisherigen Projektverlauf alles richtiggemacht hat, bestätigte auch Robert Porzelt, für den bereits der Abriss des Gebäudes einen Gewinn für Thonberg darstellt. Gemeinsam mit Planungs- und Gestaltungsexperten sowie der Unterstützung anderer Behörden will die Gemeinde nun die gesammelten Ideen und Anregungen Stück für Stück entwickeln und umsetzen. Auch wenn Bürgermeister Neubauer zu diesem Zeitpunkt noch keinen konkreten Zeitplan aufzeigen kann, versprach er den Thonbergern, an diesem Projekt dranzubleiben und auch weiterhin die Bürger in die Entscheidungen mit einzubeziehen.

Kategorien: Rathaus

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