Der Bürgermeister informiert

17.10.2016

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
verehrte Leserinnen und Leser unseres Mitteilungsblattes,


Aufruf zur Blutspende

„Stell Dir vor, Du benötigst eine dringende und lebensrettende Operation, die nur deswegen nicht durchgeführt werden kann, weil die nötigen Blutreserven fehlen.“ Ein erschreckendes Szenario! Experten gehen davon aus, dass 80 Prozent aller Bundesbürger einmal in ihrem Leben auf eine Blutkonserve angewiesen sind. Wie die Krankenkassen mitteilen, kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden, je nach Geschlecht vier- bis sechsmal im Jahr mit einem Abstand von mindestens acht Wochen. Um langfristig eine ausreichende Versorgung mit Blutpräparaten sicherzustellen, werden etwa sechs Prozent der Bevölkerung als regelmäßige Dauerspender benötigt. Insgesamt spenden derzeit jedoch nur knapp drei Prozent der Bevölkerung. Kliniken beklagen besonders die Knappheit der wichtigen Blutgruppen „0 Rhesus negativ“ und „0 Rhesus positiv“. Zudem geht die Blutspende-Bereitschaft der Bevölkerung meist in den warmen Monaten zurück und fällt damit in die Urlaubszeit, einem Zeitraum, in dem Blutreserven besonders häufig eingesetzt werden. Neben dem guten Gefühl, einem Menschen geholfen zu haben, durchläuft die Blutspende für den Spender wichtige Laboruntersuchungen, z. B. Blutgruppenbestimmung und Test auf Antikörper, Tests zur Erkennung virusbedingter Leberentzündungen (Hepatitis A, B und C) sowie Parovirus B19 (Erreger der Ringelröteln), Tests zur Erkennung einer HIV-Infektion (Ursache der AIDS-Erkrankung) und auf Antikörper gegen den Erreger der Syphilis (Geschlechtskrankheit). Damit hat der Blutspender gleichzeitig auch noch eine Kontrolle über seine Gesundheit. Darüber hinaus sollen Blutspender, die regelmäßig spenden, einem geringeren Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko unterliegen. Auf Blutspenden sind neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen vor allem Krebspatienten angewiesen. Mit einer einzigen Blutspende, also einem halben Liter Blut, kann bis zu drei schwerkranken oder verletzten Menschen geholfen werden.

Deshalb darf ich an Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, appellieren, sofern es Ihnen möglich ist, Blut zu spenden. Für Ihre Bereitschaft danke ich Ihnen herzlich.


Bürgerversammlung

An dieser Stelle darf ich alle Bürgerinnen und Bürger zur alljährigen Bürgerversammlung einladen, die in diesem Jahr am Dienstag, 08.11.2016 um 19:00 Uhr im Mehrzweckhaus in Weißenbrunn stattfindet. Nachstehend gebe ich die Tagesordnung bekannt:

1. Eröffnung durch den Ersten Bürgermeister Egon Herrmann
2. Bericht des Ersten Bürgermeisters
3. Anfragen zur Erörterung gemeindlicher Angelegenheiten seitens der Gemeindebürgerinnen und –bürger sowie Empfehlungen an den Gemeinderat

Über eine zahlreiche Teilnahme an der Bürgerversammlung würde ich mich sehr freuen.


Beseitigung des Hundekots

Die Verschmutzung durch Hundekot stellt immer wieder ein großes Ärgernis dar. Zudem handelt es sich hier auch um eine Ordnungswidrigkeit nach dem Abfallrecht. Deshalb sind die verrichteten Hundekothaufen vom Hundehalter zu beseitigen. Hundekot ist für Menschen wegen dem Infektionsrisiko durch Parasiten gefährlich. Besonders gefährdet sind Kinder und abwehrgeschwächte Erwachsene. Zur Unterstützung der Hundehalter wurden an vielen Stellen der Gemeinde Hundekot-Tüten-Spender mit Abfallkörben („Dog-Station“) aufgestellt. Bitte nutzen sie diese Einrichtungen! Helfen Sie bitte mit, dass unsere Gemeinde Weißenbrunn sauber ist und bleibt sowie Gefahren für Menschen vermieden werden. Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht.
Vielen Dank!

Ihr

Egon Herrmann
Erster Bürgermeister

Kategorien: Rathaus